Für abwechslungsreiche Momente im Inselparadies im Indischen Ozean
Ab Salzburg in die Ferne
Nach Mauritius geht es für mich bequem ab Salzburg mit Turkish Airlines via Istanbul. Besonderes Highlight: ich darf die Business Class sowohl auf der Strecke Salzburg – Istanbul, als auch auf der Langstrecke weiter nach Mauritius für euch testen. Business Class Lounge Zugang am Flughafen Istanbul inklusive. Spoiler: die Anreise hätte gerne länger dauern dürfen. Das VIP Feeling beginnt bereits am Flughafen Salzburg, wo ich nach einem schnellen Check-in am eigenen Business Class Schalter, über die separate Sicherheitskontrolle – ohne Warteschlange – in der Airport Lounge auf meinen Abflug warten darf.
Dort finden sich neben gemütlichen Sitzmöglichkeiten kostenfrei Getränke, Snacks und kleine Gerichte. Aber Achtung: nicht zu viel des Guten probieren, denn sowohl auf der Kurzstrecke als auch auf der Langstrecke werde ich bei Turkish Airlines kulinarisch nach Strich und Faden verwöhnt. Heißt: jeweils ein 3-Gänge Dinner sowie kurz vor Landeanflug auf Mauritius noch ein ausgiebiges Frühstück.
Das umfangreiche Buffetangebot in der Business Class Lounge am Flughafen in Istanbul konnte ich mir somit nur ansehen, ansonsten hätte ich mir schon bei der Anreise ein paar Urlaubskilos angefuttert. Neben dem kulinarischen Genuss komme ich auf der Langstrecke auch in die Annehmlichkeit des flatbeds. Samt Matratzenauflage und Kissen verwandelt sich mein Sitz in ein flaches Bett und lässt mich die Hälfte des 10-stündigen Fluges von Istanbul nach Mauritius schlafen wie ein Baby. Übrigens: Turkish Airlines erhielt auch dieses Jahr wieder die Auszeichnung für das beste Business Class Catering weltweit.
Welcome
Empfangen werde ich am Flughafen auf Mauritius nach Abschluss der Einreiseformalitäten und der Gepäckabholung von einem Beachcomber Mitarbeiter, der mich sogleich zu meinem Fahrer bringt. Keine Viertelstunde später stehe ich dann auch schon vor meinem Urlaubsdomizil für die nächsten Tage: dem 4 Sterne Shandrani Beachcomber Resort & Spa an der südlichen Küste der 55 km breiten und 60 km langen Insel im Indischen Ozean.
Die großzügige Lobby präsentiert sich offen mitsamt atemberaubendem Blick auf Pool, Palmen und Meer. In der Eingangshalle im traditionellen Stil plätschert ein Springbrunnen, dahinter glitzert der Pool in der Sonne und geht scheinbar nahtlos in das Meer über. Der erste Eindruck, der bekanntlich ja zählt, damit ein ausgesprochen guter.




Deluxe Room
Nach dem Welcome Drink und vielen Informationen rund ums Hotel darf ich auch schon mein Zimmer beziehen. Mein Deluxe Room mit 60 Quadratmetern befindet sich in einem der vielen 3-stöckigen weiß getünchten Gebäude in der obersten Etage im Bereich des Relax Beaches (einer der drei Strände, die zum Resort gehören) und bietet damit nicht nur einen Ausblick über Palmwipfel sondern auch auf die Badebucht, die sich quasi direkt vor meiner Haustüre befindet.
Das Zimmer überzeugt mit viel Platz und einem luftig-tropischen Design. Auf der Wohnlandschaft lässt es sich gemütlich lümmeln, am Balkon genieße ich den ersten Kaffee des Tages (in meinem Fall sogar mit Sonnenaufgangsblick), im Badezimmer mit Doppelwaschbecken, Badewanne und Dusche lassen sich private SPA Momente zelebrieren, während der begehbare Kleiderschrank für ein aufgeräumtes Zimmer sorgt und das komfortable Kingsizebett mich nachts süß träumen lässt.




Strand, bitte!
Im Zimmer hält es mich allerdings nicht lange, zu naheliegend sind Sonne, Sand und Meer. Wäre ich mit einem Strand schon mehr als happy, finden sich im Shandrani Beachcomber Resort & Spa gleich drei unterschiedliche Beach-Abschnitte, für jeweils andere Bedürfnisse. Da wäre zum einen der Strand beim Main-Pool inklusive motorisierter Wassersportaktivitäten wie Wasserski (kostenfrei übrigens!) und zum anderen der Relaxbeach mit flachabfallendem Zugang ins Meer sowie der „Wild-Beach“ mit tosenden Wellen, für alle, die auf Meeresaction stehen. Allen dreien gemein ist aber der feine, weiße Sand und das türkis blaue Meer. Sonnenliegen mit Schirmen, zahlreiche Sitzsäcke, Sundbeds und schattenspendende Palmen sorgen für Sonnenbaden deluxe.

Wer übrigens lieber in Süßwasser plantscht, der kommt in den zwei großen Pools des Resorts voll auf seine Kosten. Das ganze Baden macht hungrig und durstig. Wie gut, dass man im Hotel beinahe rund um die Uhr versorgt wird.
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All Inclusive Genuss
Mit dem All-Inclusive-Paket wird ein Urlaub im Shandrani Beachcomber Resort & Spa noch attraktiver. Das Konzept ermöglicht mir einen stressfreien Aufenthalt, ohne dass ich mir Gedanken über mein Essens- bzw. Getränkebudget machen muss. Das Serenity (All-Inclusive)-Paket beinhaltet alle Speisen und Getränke, verschiedene Buffets oder À-la-carte-Menüs, eine unbegrenzte Auswahl an Weinen und Getränken zu den Mahlzeiten, eine Auswahl an Sandwiches von 11:00 bis 17:00 Uhr, Gebäck zwischen 16 und 20 Uhr, tägliche Auffüllung mit Tee und Kaffee auf den Zimmern, Poolservice, Strandbar, Minibar und Picknickkorb.




Meine persönlichen Food-Favourites habe ich mal zusammengefasst:
- Frühstück: Das umfangreiche Buffetfrühstück im Hauptrestaurant lässt keine Wünsche offen. Besonders lecker waren die fluffig-flaumigen Pancakes. A la Carte Breakfast wird im Le Sirus serviert.
- Lunch im Le Grand Port Restaurant: die frisch gebackene Pizza kommt direkt aus dem italienischen Steinofen und schmeckt wie beim Italiener.
- Wir bleiben in Italien: Im Ponte Vecchio punktet nicht nur das typisch italienische Ambiente, sondern vor allem das vielfältige Antipasti-Vorspeisen Buffet.
- Ein MUST: Das Set-Menü im Teak Elephant ist ein authentisch thailändisches Geschmackserlebnis.
- Crêpes Time: von 16 bis 17 Uhr genießen Gäste die hauchzarten buttrigen Pfannkuchen beim Mainpool.
Das Verhungern muss ich definitiv nicht fürchten. Wohl eher unliebsame Urlaubskilos. Aber auch hier hat man im Shandrani Beachcomber Resort & Spa an alles gedacht.
Für Sportbegeisterte…
…wie mich, hat das 4* Sterne Resort ein umfangreiches Freizeit- und Sportangebot parat. Das Fitnessstudio – verteilt auf drei Räumlichkeiten – ist mit den neuesten Technogym Geräten ausgestattet und macht Kraft- und Ausdauersport auf höchstem Niveau möglich. Abwechslungsreiche Sport- und Fitnesskurse runden das Angebot ab. Gemeinsame Bikeausflüge in die Umgebung machen nicht nur Spaß, sie zeigen vor allem die Schönheit des Landes. Auspowern kann ich mich zudem beim Beach Volley Ball, beim Power Walk oder Jogging durch die wunderschöne Gartenanlage des Resorts, beim 9 Loch Golfplatz (ebenfalls im Hotelareal), beim Tennis, SUP oder Windsurfen, Wakeboarding, Aquagym oder Schnorcheln.



Mein persönlichen Tipps:
Snorkeling Trip: Gleich am zweiten Tag mache ich eine Fahrt mit dem Glasbodenboot mit Schnorchelausflug in den naheliegenden Marine Park. Die bunte Unterwasserwelt kann ich einerseits vom Boot aus betrachten oder mich 30 Minuten in die Fluten werfen und Nemo & Co im Wasser bestaunen.
Biketour: Die Umgebung und die naheliegenden public beaches erkunde ich via einer geführten Biketour. Auf Waldwegen und Trails radeln wir von einem public beach zum nächsten. Während wir die Landschaft genießen, erfahren wir von unseren Guides viel Wissenswertes über Flora und Fauna. Sogar einen Seeigel dürfen wir bestaunen und anfassen.
Wasserski: Mea culpa. Ich habe mich nicht getraut es zu probieren. Hätte ich rückblickend aber machen sollen, denn die erfahrenen und professionellen Betreuer nehmen sich viel Zeit und haben es scheinbar geschafft alle Gäste, die sich an der Sportart versucht haben, auf dem Wasser zu halten. Next time…
Beachcomber Trail
Apropos Sport: der eigentliche Grund für meine Reise nach Mauritius ist der jährlich stattfindende Beachcomber Trail. Die Hotelgruppe veranstaltete auch 2024 – dieses Jahr zum achten Mal – den beliebten „Beachcomber Trail“. Trailrunning-Enthusiasten aus aller Welt haben sich am 28. Juli 2024 der sportlichen Herausforderung gestellt und Distanzen von 65, 25 und 10 Kilometern bezwungen. Als leidenschaftliche Läuferin habe ich mich auf die 25 Kilometer Strecke vorbereitet und den Lauf in 3 Stunden und 32 Minuten verschwitzt, aber ziemlich stolz und happy geschafft. Die sportliche Anstrengung vergisst man während des Laufens beinahe, denn die Trails führen durch den wilden Süden von Mauritius über Berge und Wäldern, Klippen und Küsten bis zur Ziellinie am Strand des Shandrani Beachcomber Resort & Spa. Besonders am Beachcomber Trail Event ist die Kombination der Rennen auf hohem Niveau durch die traumhafte mauritische Natur, gepaart mit dem 5-Sterne-Hotel-Service für den Komfort und das Vergnügen der TeilnehmerInnen.
Robinson Crusoe SPA
Zwecks Regeneration und Erholung tausche ich die restlichen Tage meines Aufenthaltes das Gym gegen den SPA. Der Wellnessbereich im im Shandrani Beachcomber Resort & Spa ist eine Insel auf der Insel. Inmitten üppiger tropischer Umgebung gelegen ist der Innengarten des SPAs mit einer Vielzahl exotischer Blumen, Sträucher und Bäume bepflanzt, darunter Palmen, Hibiskus und Frangipanibäume. Ein uralter Badamier-Baum erhebt sich über dem Wasser des Pools und verleiht der tropischen Umgebung den letzten Schliff. Eingebettet in die Gärten fügen sich 20 strohgedeckte Einzel- und Doppelmassagekabinen im Robinson-Crusoe-Stil nahtlos ein. Die Ganzkörpermassage macht meine müden Beine wieder munter und das Facial mit der hauseigenen Pflegelinie basierend auf Kokosöl versorgt meine Haut nach den Sonnenbädern wieder optimal mit Feuchtigkeit.



Time to say goodbye
Nach fünf wunderschönen, aufregenden Tagen, die ein perfekter Mix aus Sonne, Strand, Meer, Sport und Entspannung waren, heißt es Time to say Goodbye Shandrani Beachcomber Resort & Spa. Auf der Insel bleibe ich allerdings noch ein paar Tage länger, denn die Hotelkette Beachcomber verfügt über mehrere Hotels auf der Trauminsel im Indischen Ozean… Für mich geht es diesmal weiter ins Dinarobin. Was mich da alles erwartet und wie es mir gefallen hat, könnt ihr hier lesen.
TEXT & FOTOS Silvia Moser-Mittermair